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Mit Plakaten gegen Vorurteile

Jugendliche aus der Realschule Stühlingen erringen vier erste und sieben dritte Preise beim Landeswettbewerb gegen Vorurteile

 

 

Bereits im Jahr 1957 wurde der Schülerwettbewerb des Landes zur Förderung der politischen Bildung von einer überparteilichen Initiative ins Leben gerufen. Seit 1973 obliegt die Durchführung der neu gegründeten Landeszentrale für politische Bildung. Der Schülerwettbewerb wird jährlich mit einer neuen Themenstellung durchgeführt, wobei viele Umsetzungsmöglichkeiten bestehen : Reportage, Erörterung, Kurzgeschichte, Film, Plakat. Die Teilnahme an dem anspruchsvollen Wettbewerb ist seit Jahrzehnten Bestandteil des musischen Profils der Realschule Stühlingen.

Die 24 Schülerinnen und Schüler der diesjährigen zehnten Klassen mit Neigungsfach Bildende Kunst entschieden sich für das Kreieren von Plakaten zum Thema „Gestalte ein Plakat, das auf ein Vorurteil aufmerksam macht oder zum Abbau eines Vorurteils aufruft“. Die Vorgaben der Landeszentrale besagten, dass Aussage und Bildelemente zueinander passen müssen, das Motiv bei den Betrachtern eine Emotion oder einen Denkprozess anstoßen soll und die Information auch aus der Ferne erfassbar sein muss. Beispiele für die Umsetzung waren Vorurteile gegenüber Frauen, Hautfarbe, gleichgeschlechtlichen Paaren. Mit viel Motivation und Kreativität setzten sich die Jugendlichen mit dem gesellschaftlichen Problem von Toleranz und Vorurteilen auseinander.

In diesem Jahr wurden landesweit 2221 Arbeiten eingereicht, davon 900 Plakate. Über einen zweiten Preis konnten sich vier Schüler/innen der Realschule Stühlingen freuen: Aysenur Aydogdu, Annika Harder, Lisa Klüsener, Denis Sazimani. Einen dritten Platz erreichten Kiara Gruber, Jean-Pierre Hollecker, Mike Huber, Ionela-Patricia Mielu, Eileen Wiedemann, Miriam Michelle Wiehl, Lara Woll. Als Preise gab es eine Hängematte „More than Hip“ sowie ein Luftsofa. Sieben weitere Schüler/innen erhielten für ihre Teilnahme eine Urkunde. Kunstlehrerin Christine Hirschbeck gratulierte ihren erfolgreichen Künstlerinnen und Künstlern und gab bekannt, dass es im Realschulbereich des Landes insgesamt 25 Zweitplazierte und 92 Drittplazierte gegeben habe.

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